Diabetes

Diabetes gibt es als Typ 1 und Typ 2. Typ 1 ist erblich bedingt und tritt in der Regel schon in der Kindheit auf. Der Typ 2 ist der sogenannte "Altersdiabetes".

Früher war der "Altersdiabetes" wirklich bei "alten" Menschen, also jenseits der 70/80er Jahre aufgetreten. Heute ist er schon Mitte 40 keine Seltenheit und mehr und mehr Jugendliche bekommen schon den Diabetes Typ 2!

Diabetes hängt vom Zuckerkonsum ab. Ja das stimmt, aber es gibt noch mehr Einflüsse, die sich negativ auswirken. Der Diabetes zählt zu den mitochondrialen Erkrankungen! Das heißt die Mitochondrien arbeiten nicht mehr gut und können nicht mehr ausreichend Energie produzieren und damit kann die Zelle, in diesem Fall die Bauchspeicheldrüsenzelle, ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen!

 Es wird nicht mehr ausreichend Insulin für die Masse an Zucker im Blut produziert und die Patienten müssen oft Insulin zu führen. Ein stabiler Blutzuckergehalt ist wichtig - es darf nicht zu viel oder zu wenig sein sonst nimmt der Körper Schaden. 

Häufig ignorieren die Menschen die Vorzeichen, die sich lange Zeit vor Diagnosestellung zeigen. Würde man darauf reagieren ließe sich der Diabetes schon behandeln bevor er richtig ausbricht. 

Eine Sonderform ist die Insulinresistenz. In diesem Fall wird das vorhandene Insulin nicht richtig verarbeitet. Viele Betroffene haben Übergewicht und viel Stress. Bei Insulinresistenz lässt sich der Blutzucker schwierig einstellen. Hier wie auch bei dem "normalen" Diabetes ist der Blutzuckerwert stressabhängig und nicht alleine mit Insulingaben zu korrigieren.

Diabetes ist mit einer entsprechenden Ernährung und weiteren Maßnahmen gut in den Griff zu bekommen. Es sollte immer ein bewussterer Umgang mit der Ernährung, Bewegung und Stress angestrebt werden!