Oxyvenierung

Oxyvenierung ist die Abkürzung für Intravenöse Sauerstoff Therapie oder IOT. Hierbei wird reiner, medizinischer Sauerstoff in kleinen Mengen direkt in die Vene geleitet. Dieses Verfahren wurde von Dr. Regelsberger in den 60er Jahren entwickelt. Er brachte die Sauerstoffversorgung der kleinsten Gefäße mit chronischen Erkrankungen in Verbindung und probierte aus und sah die Wirkung.

Im Laufe der Jahre wurde ein Gerät entwickelt, das mit Mikroprozessoren feinste Mengen sicher steuert. Man kann es sicher einsetzen außer bei Personen mit einem Septumdefekt des Herzens ("Loch im Herz").

Wirkung der Behandlung:

Die Oxyvenierung verbessert Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafprobleme, wirkt stimmungsaufhellend und hilft Ödeme auszuschwemmen.

Im wesentlichen verbessert es die Durchblutung und das Immunsystem, wirkt somit gegen Entzündungen!
Behandlung:

Bei dieser Behandlung wird medizinischer Sauerstoff durch eine winzige Nadel in die Vene geleitet. Es wird die Vene punktiert wie bei einer Blutentnahme, allerdings ist die Nadel wesentlich feiner! Dann regelt das Gerät computergesteuert die Zufuhr des Sauerstoffs. Der Sauerstoff wird von Behandlung zu Behandlung vermehrt zugeführt. Somit dauert die Behandlung zwischen 5 und 30 min Zufuhr und anschließend 20 min Ruhezeit damit sich der Sauerstoff gleichmäßig im Körper verteilen kann.

Die roten Blutkörperchen binden sofort den zugeführten Sauerstoff und verteilen diesen im Körper. Im Lungengewebe entstehen reaktive Abläufe, die zu der Bildung von Prostaglandienen führt. Diese ist gut für das Immunsystem (Belegt: Medizin. Hochschule, Hannover, Charité Berlin).

Neuere Untersuchungen im MMD, Magdeburg haben belegt, dass die Oxyvenierung die Produktion von PGC1-alpha steigert, was die Regeneration von Mitochondrien steigert.

Es werden 3-5 Behandlungen pro Woche empfohlen! Es wird die Zufuhr des Sauerstoffs gesteigert und damit "gewöhnt" sich der Körper an den Sauerstoff. Man kann es als Training für den Körper betrachten.

Es sollte mit 20-30 Behandlungen gerechnet werden. Im Laufe der Anwendungen stabilisiert sich der Effekt.

Vor anderen Infusionen angewendet forciert es die Wirkung der anderen Infusionen. Deshalb bietet es sich an vor anderen Infusionen die Oxyvenierung vor zu schalten.

Nebenwirkung:

Es kann während und nach der Behandlung zu einem Hustenreiz oder leichtem Druck hinter dem Brustbein kommen. Diese vergeht jedoch in der Regel sehr schnell. Es zeigt die Wirkung der Behandlung. Bei Personen mit eingeschränkter Lungenfunktion (Asthma, COPD) wird etwas vorsichtiger vorgegangen, allerdings sind das durchaus Erkrankungen, die für die Behandlung sprechen.